Montag, 13. September 2010

bericht zum basenfasten

noch ein paar worte zu meinen erfahrungen mit dem basenfasten

ich habe von freundinnen erfahren, daß ihnen eine basenumstellung extrem gut getan hat. ich wollte es einfach mal ausprobieren, wie ich mich damit fühle. ich habe ein paar körperliche zipperlein, hormonschwankungen und eine stetig wachsende kleidergröße. eine freundin von mir hat sich mit der basenumstellung in verbindung mit heilreisen von einer schweren fibromyalgie geheilt und braucht nun keine schmerzmittel mehr.

zur umstellung habe ich mich eine woche lang fast ausschließlich von obst und gemüse ernährt. morgens habe ich mir einen sojamilch cappuccino gegönnt, ist zwar nicht basisch, aber ich wollt's auch nicht übertreiben. dennoch konnte ich den reingungsprozess deutlich spüren. ich hatte die ersten tage eigentlich immer appetit, denn meine nahrungsgewohnheiten in letzter zeit waren doch einigermaßen kohlehydratlastig, was natürlich wesentlich stärker sättigt.
es wird empfohlen, den darm alle 2-3 tage zu entleeren, entweder mit glaubersalz oder darmspülungen. ich habe mich für glaubersalz entschieden, nach dem trinken immer schön in zitronenscheiben gebissen gegen den extremen geschmack. allerdings hat es trotz stetiger erhöhung der dosis nicht so recht funktioniert und meinen darm nur zum grummeln gebracht.

eine herausforderung ist sicherlich mit bestimmten schlechten gewohnheiten zu brechen. bei mir sind es die abendlichen kartoffelchips, die sich über die jahre an meinen hüften abgelagert haben. deshalb war es gut für mich einen ersatz für eventuelle suchtanfälle zu finden. zwei oder dreimal überkam es mich in dieser woche dann auch und ich habe mir mit avocadocreme (basisch) und reischips (nicht wirklich basisch) geholfen. jetzt nach zwei wochen kommen mir die chips gar nicht mehr in den sinn, weil sich mein körper so gut fühlt, so leicht und voller energie, daß ich einfach lust habe leichte dinge zu essen.

hin und wieder habe ich auch eine linsensuppe gegessen, weil ich kein gemüse mehr sehen konnte. am dritten oder vierten tag ging es mit nicht so gut, ich hatte eine erkältung und fühlte mich extrem empfindsam. irgendwie fühlte sich das aber auch gut an, berührbar. auch meine haut schien sich wie zu öffnen.

nach einer woche habe ich dann begonnen auch nichtbasisches wieder dazuzunehmen. am ersten tag hatte ich vor allem das bedürfnis mich mal wieder so richtig satt zu fühlen. aber am nächsten tag fühlte ich mich schon wieder mehr nach leichter nahrung. empfohlen wird für einen ausgeglichenen säure-basen-haushalt ein verhältnis von 20 zu 80 prozent, das heißt 20 prozent säuernde lebensmittel sind erlaubt, 80 prozent sollte basisch sein. basisch sind auch sojabohnen und tofu, hirse, buchweizen, einige nüsse etc. es gibt listen dafür, die sich aber alle irgendwie widersprechen. also vertraue ich meinem gesunden menschenverstand. ich habe mich auch mal eine weile makrobiotisch ernährt. auch das hat mir supergut getan, war nur auf dauer zu aufwendig für mich. ich orientiere mich aber nach wie vor daran und auch an dem, was meinem körper gut tut. ich bin zum beispiel nicht so der rohkost typ. ich weiß andere leute schwören auf rohkost und denen geht es gut damit, aber mir bekommt es nicht gut, vor allem nicht abends. auch zuviele früchte bekommen mir nicht.

zur unterstützung trinke ich basenausgleichende tees und nehme basische salze zu mir, die gibt es in der apotheke oder im reformhaus. auch basenbäder finde ich wunderbar, man kann während dieses prozesses richtig spüren, wie die schlacken durch die haut herauskommen. es ist auch gut sich stärker mit mineralien zu versorgen, das fördert die entschlackung. wichtig ist auch tägliche bewegung, denn über den atem wird der stoffwechsel und die durchblutung harmonisiert. ich nehme auch ganz bewußt beim meditieren lichtnahrung durch die sonnennergie und pranaatmung auf.

ich kann drei bücher empfehlen

"Basenfasten für Sie" von Sabine und Andreas Wacker - basenfasten ist hier einfach und gut erklärt, besonders für frauenthemen
"Entsäuerungskuren" ebenfalls von Sabine und Andreas Wacker, hier sind auch einstiege für stark übersäuerte beschrieben, eine eher langsame umstellung
die beiden haben auch noch diverse andere bücher über basenfasten geschrieben

"Jungbrunnen Entsäuerung" von Kurt Tepperwein

wenn die basenumstellung langfristig wirken soll, bedeutet dies auf jeden fall, daß man seine ernährung dauerhaft umstellen muß. daran führt, glaube ich kein weg vorbei. früher konnte ich noch essen, was ich wollte. leider geht das nicht mehr. aber für das wohlbefinden, das ich jetzt erlebe, lohnt es sich wirklich!

liebe kastanie, dies war extra special für dich!

Kommentare:

  1. ich bin überwältigt von soviel aufmerksamkeit und sehe mich ernst genommen, dies führt zu enorm viel wohlgefühl und akzeptanz.
    wow, was für ein programm, was mir sehr gefällt sind die (nicht richtig basischen teile)da krippelt es mir wohlig. Ich danke dir von herzen für diese ausführliche und sehr lebendige darstellung, muss gestehen, dass ich das nicht könnte und darum dein einsatz sehr bewundere und dass gute gefühl kommt voll rüber!
    liebe solve ich geniesse die aufmerksamkeit die du mir schenkst.
    von herzen einen tag voll von leichtigkeit

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  2. ach gerne, hat mir spaß gemacht
    sei von herzen gegrüßt, liebe kastanie
    auch dir viel freude und leichtigkeit
    solve

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